Selbstverteidigung

Grundregel der Selbstverteidigung

"Vermeide die Gefahr bevor sie eintritt!"

Wir haben nur einen Körper. Dieser Körper soll uns ein Leben lang zur Verfügung stehen. 

       Gesundheit | Unversehrheit | Frieden               Selbstverteidigung hat nichts mit riskanten Manövern zu tun!

Stolz, Ego, "Ehre" und Emotionen spielen uns da leider gerade in jungen Jahren einen Strich durch die Rechnung!

Selbstverteidigung: Jeder vermiedene Kampf ist ein gewonnener Kampf!

Alle Maßnahmen nicht "kämpfen" zu müssen dienen der Selbstverteidigung 

  1. Schätzen Sie die Situation richtig ein und erkennen einen bevorstehenden Angriff!

    Lassen Sie sich nicht provozieren! Der Agressor sucht in der Regel seine Rechtfertigung für den bevorstehenden Angriff!
    "Ignorieren Sie den Angreifer!" 

  2. Verhalten Sie sich so, dass Sie nicht getroffen werden! 
    – Schon ein Treffer, kann entscheidend sein! -

  3. Fügen Sie dem Angreifer "Schmerzen" zu, solange bis er seine Attacken einstellt, flüchtet oder kampfunfähig ist. 
    – Schmerzen müssen nicht zwingend verletzen! –

       kompromisslos | unmittelbar | direkt               Wenn Du keinen Ausweg mehr siehst, "kämpfe" um Dein Leben!

Verhaltensregeln zur Selbstverteidigung

  1. Unterschätzen Sie ihren Gegner niemals! 
    Ein scheinbar schwächerer Gegener kann topfit, evt. bewaffnet sein oder seine Helfer schon in Bereitschaft haben!

  2. Flüchten und vermeiden Sie die Konfrontation, sofern möglich!
    Jeder ernsthafte Kampf brigt gesundheitliche Risiken! 

  3. Mit Abstand am besten!
    Erhalten Sie ausreichend Distanz. 
    Gewinnen Sie Raum und Zeit!

  4. Deskalieren Sie die Situation!
    Manchmal spielen sich Emotionen auf! 
    Oft geht es um "Nichts!
    • Postionieren Sie sich "richtig",
    • Signaliseren keine Agression. 
    • Keine provozierende und "verräterische" Kampfstellung einnehmen!
    Offene Hände nach oben. Dies ist auch bei etwaigen gerichtlichen Folgen mit Zeugen relvant!

  5. Kehren Sie dem Gegner nie den Rücken zu! 
    Nie!

  6. Bleiben Sie in Balance!
    Seelisch, geistig und körperlich!

    Verwurzeln: Hampeln oder hüpfen Sie nicht hektisch herum! 
    Keine hohen Tritte versuchen! Man wacht schneller im Krankenhaus auf, als einem lieb ist!

    - Ruhe unter Druck und Stress bewahren! - 

  7. Wer steht der stets verliert!
    Bewegen Sie sich. Bieten Sie kein starres Ziel! Ein sich bewegendes Objekt ist schwerer zu fokusieren!

Verteidigen Sie sich "einfach"!

  1. "Zerstören"
    Wir sind für Harmonie und Bewegungsfluß. Nachgeben und kraftfreies Arbeiten, die Stärke des Gegners gegen ihn zu richten, sind unsere hohen Ideale! 
    Dies kann man allerdings nur vom Experten mit jahrelanger Praxis erwarten! Nicht vom Anfänger!

    Körperlich Schwächere oder Frauen müssen direkt und konsequent handeln: d.h. nicht hadern oder "gnädig sein". 

    - Schützen Sie zuerst sich und nicht den Angreifer! -
     
  2. Zielen Sie genau!
    Körperteile: Augen, Weichteile, Hals (Kehlkopf, Halsadern), Solarplexus etc.
     
  3. Bleiben Sie oben!
    Vermeiden Sie den Boden!
    Erst recht bei mehreren Gegnern: Heutezutage treten Agressoren rücksichtgslos und brutal auf ihre wehrlosen Opfer ein!

  4. Notwehrüberschreitung!
    Leichter gesagt als getan mit Angst und im Stress: Beobachten Sie den Gegner! Welche Wirkung erzeugen Sie? Schon ein einfacher "Schubser" oder Push kann mit einem tödlichen Aufprall am Hinterkopf enden! 

  5. Flüchten!
    Nachdem Sie Ihren Gegner "geschlagen" haben, fliehen Sie sofort.

    - Nutzen Sie die Schrecksekunde! - 

    Falls möglich das Handy des Gegners wegschmeißen: Vermeiden Sie, dass der Angreifer Verstärkung holt!
    Gerade bei Angehörigen bestimmter Gruppen hat man es schnell mit 30 "Verrückten" zu tun!

 

Melden Sie Vorfälle, Bedrohungen, Nötigungen und Übergriffe der Polizei! 

 

Sichern Sie Beweise als Opfer!

Verletzungsdokumentation und Spurensicherung

Wurden Sie Opfer einer Gewalttat dann duschen Sie nicht, sondern lassen sich sofort untersuchen:

Institut für Rechtsmedizin und Verkehrsmedizin
Universitätsklinikum Heidelberg

Voßstraße 2, Geb. 4420, 69115 Heidelberg 

Trotz "Selbstverteidigung": Opfer schnell zum Täter gemacht!

Endet eine Handgreiflichkeit bei Gericht, leidet in vielen Fällen das Opfer das zweite Mal:

Gerade bei Gericht werden leider oft Tatsachen verdreht, wenn jeder seine Darstellung schönt! Der Angreifer kann sich als supernetter, hilfsbereiter und liebenswerter Zeitgenosse präsentieren, obwohl das Opfer sich verteiligen mußte!

Mitunter falschen Zeugen, die evt. sogar beteiligt waren, oder Zeugenaussagen von Schulustigen werden Tatsachen verwischt oder nicht objektiv dargestellt!

Am Ende wird das Opfer zum Täter gemacht!

Durch Selbstverteidigungs-Training Berührungsängste abbauen...

"Lerne Dich zu verteidigen!"

Bauen Sie in angenehmer und harmonsicher Atmosphäre  "Berührungsängste" ab. Es gibt keinen "Crahkurs", der einen unbesiegbar oder zum Supermann macht!

Das Wing Tai Unterrichtsschema nähert sich stufenweise den unangenehmen Situationen:

  • spielerisch
  • sportlich
  • kämpferisch

Nutzen Sie ein Infotraining!

Besuchen Sie uns, wenn Sie aus der Region kommen: Weinheim, Hemsbach, Ladenburg, Viernheim, Mannheim etc. 

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